Checkpoint-Therapeutika

(Ipilimumap und Nivolumab)

Von größter Bedeutung ist die Kombination onkolytischer Viren mit den sogenannten Checkpoint-Therapeutika (Ipilimumap und Nivolumab).
Es handelt sich um monoklonale Antikörper, welche imstande sind, das Immunsystem von Tumor-Toleranz auf Tumor-Immunität zu schalten.

Die beiden Antikörper sind gegen die Oberflächenmerkmale CTL A4 (Ipilimumab) und PD-1 (Nivolumab) gerichtet. Beide Epitope schalten das Immunsystem auf Tumor-Toleranz.
Die beiden blockierenden Antikörper können das Immunsystem in die umgekehrte Richtung schalten.
Das Sloan Kettering Institut hat hier eine fantastische Forschung gemacht.[1]
Es wurden in beide Oberschenkel von Mäusen Tumoren gespritzt. Aber nur der eine ist mit onkolytischen Viren behandelt worden.
In 10% der Fälle hat sich auch der unbehandelte Krebszurückgebildet. Diese 10% konnten auf 50% erhöht werden durch die Kombination mit Ipilimumab.

Die Kombination Checkpointtherapeutika und onkolytischer Viren hat sich also tierexperimentell bewährt.

Auch in unserem Arbeitskreis sind wir natürlich sofort dazu übergegangen, diese Kombination zu testen. Wir können den Sinn dieser Kombination auch klinisch bestätigen.

[1] Zamarin, D., Holmgaard1,R.B., Subudhi, S.K., Park J.S., Mansour, M., Palese, P., Merghoub1,T., Wolchok, J.D., Allison, J.P., Localized oncolytic virotherapy overcomes systemic tumor resistance to immune checkpoint blockade immunotherapy, Sci Transl Med. 2014 March 5; 6(226)